Lieder

25.05.05

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Lieder des Musicals "Linie 8"

(c) 2004 Olaf Riehn

                                                                                                             
Linie8

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

Ich steh' am Bahnsteig, hör' sie kommen

ein Luftzug weht mir ins Gesicht.

Ich schließe ganz fest meine Augen,

die ander'n Menschen seh' ich nicht.

 

Tief im Tunnel seh' ich Lichter,

sie kommen ganz schnell auf mich zu.

Wie zwei Augen, wie das Feuer,

wie zwei Menschen ich und Du.

 

Dann hör' ich ein Grummeln, hör' ich ein Rattern.

Ich spüre wie der Boden bebt.

Es riecht nach Tunnel Bremsen quietschen,

dann wird es leise und sie steht.

Es wird leise und sie steht...

 

Mach die Augen auf und steig ein,

mach die Augen auf und steig ein.

 

U-Bahn fahr'n, wir fahren durch die Nacht

komm steig ein in die Linie 8.

 

Komm lass uns U-Bahn fahren...

 

 
Meine Stadt    

Ich bin hier fremd und wohn' jetzt in dieser Stadt

in der mein Vater eine neue Arbeit fand,

ich bin hier allein...

 

Weißt Du wie viele Sterne steh'n, am Himmelszelt und

einer strahlt für Dich,

Du wohnst jetzt hier...

 

Jetzt zeig ich Dir meine Stadt, denn ich wohn' schon lange hier

ich zeig Dir wo die Blumen blüh'n genau vor Deiner Tür.

 

Das hast Du noch nie geseh'n  steig in die U-Bahn ein.

Die Menschen die am Bahnhof steh'n, die Häuser Stein auf Stein.

 

Wenn man in einer fremden Stadt ankommt

und jemand reicht Dir seine Hand,

dann greif nach ihr...

 

Plötzlich spür ich den Sonnenschein auf meiner Haut

und ich bin nicht mehr allein,

ich woh'n jetzt hier...

 

Jetzt zeig ich Dir meine Stadt...

 

Ich heiße Vera und wie heißt Du?

Mein Name ist Hanno ich zeig Dir Hannover!

Hanno und Vera, die Fahrt durch Hannover

Hanno und Vera, Hannover wartet schon.

Hanno und Vera...

 

 

Sei nicht
traurig
   

Sei nicht traurig, wenn ich geh'

Du weißt im Winter fällt der Schnee.

Nur ein langer Tag und dann kommt die Nacht

morgen früh, wenn der Tag erwacht.

 

Hanno Du bist mein guter Freund

von so was hab' ich nur geträumt.

'zeigst mir Deine Stadt diesen neuen Ort,

jetzt will ich nicht mehr von hier fort.

 

Ich mag Dein Lachen, mag wenn Du singst,

mag wenn Du mich zum Weinen bringst.

Du erhellst den Tag, gibst ihm einen Sinn,

machst, dass ich nicht mehr traurig bin.

 

Vera Du bist unser Sonnenschein,

jetzt bist Du hier nicht mehr allein.

Sieh den Vogel an, wie er fliegen kann

diese Welt, was sie alles kann.

 

Vera Du bist...



 

 

 

   
 

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Stand: 25.05.05